Quartalsbilanz: Facebook-Geschäft läuft auf Hochtouren

horizont.net

Täglich schauen jetzt 1,09 Milliarden Nutzer beivorbei, davon 989 Milliarden auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets. Zum Ende des Quartals seien es auch bei Mobil-Geräten mehr als eine Milliarde Nutzer pro Tag gewesen, sagte Gründer und Chefin einer Telefonkonferenz mit Analysten. Aktive Nutzer hielten sich im Schnitt mehr als 50 Minuten pro Tag bei, der Foto-Plattformund Facebooks Kurzmitteilungsdienstauf. Die-Nutzung sei in dieser Zahl nicht inbegriffen.Werbung macht mit 97 Prozent fast das gesamte Geschäft vonaus. Die restlichen 181 Millionen Dollar kamen aus Bezahldiensten und anderen Gebühren. Der Anteil der Werbung auf mobilen Geräten an den Anzeigenerlösen vonwuchs im Jahresvergleich von 73 auf 82 Prozent.Zuckerberg trifft unterdessen Vorkehrungen dafür, dass er wie versprochen seine Aktien schrittweise Spenden kann, ohne die Kontrolle über das Unternehmen zu verlieren. Zur Zahlenvorlage kündigtedie Einführung einer weiteren Klasse von Aktien an, die keine Stimmrechte hat. Die neuen Anteilsscheine sollen an die Aktionäre als Dividende ausgeschüttet werden. Mit dem Schritt soll Zuckerberg auch mit einer geringeren Beteiligung weiter das Sagen beihaben. Er kontrolliert das Unternehmen dank Sonder-Aktien mit mehr Stimmrechten.Mit einer starken Rolle als Gründer könne er beilangfristige Entscheidungen treffen, etwa kostspielige Investitionen in die Zukunft tätigen wie den Kauf von Instagram, erklärte Zuckerberg in einem Blogeintrag. Die Foto-App hatte seinerzeit rund eine Milliarde Dollar gekostet.Zuckerberg betonte, er wolle aber auch wie angekündigt an der Lösung globaler Herausforderungen mitarbeiten. Seine erklärten Ziele: „Helfen, alle Krankheiten bis Ende dieses Jahrhunderts zu heilen, unser Bildungssystem verbessern, damit es auf jeden individuell angepasst ist, und unsere Umwelt vor dem Klimawandel schützen.“Zuckerberg und seine Frauwollen im Zuge ihres Lebens 99 Prozent ihrer-Anteile spenden. Das Vermögen des Gründers, das vor allem aus-Aktien besteht, wurde zuletzt auf 47 Milliarden Dollar geschätzt. In den nächsten drei Jahren will Zuckerberg zunächst höchstens Aktien für eine Milliarde Dollar jährlich verkaufen. Über die neue Aktienstruktur sollen die Aktionäre bei der Hauptversammlung am 20. Juni entscheiden.Er fokussiere sich nicht darauf, wasist, sondern darauf, wassein könne, sagte Zuckerberg und erläuterte seine Maßstäbe bei Übernahme-Entscheidungen. „Es wird eine kleine Zahl von Diensten geben, die allgegenwärtig sein werden und die Milliarden Nutzer haben werden.“ Für sie ist Zuckerberg bereit, tief in die Tasche zu greifen, wie er mit dem Kauf des Kurzmitteilungsdienstes WhatsApp für rund 22 Milliarden Dollar bewies. Daneben werde es noch viele kleinere Services geben, aber „wir verspüren kein Bedürfnis, sie zu besitzen“. dpa

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